Uns stinkts! Windeln gehören nicht in die Grüne Tonne plus

Im Mai 2021 starteten die AVR Unternehmen die gemeinsame Informationskampagne „Trenn‘ doch einfach!“ Ziel ist es, die Anzahl der Fehlwürfe zu reduzieren und die Qualität in der Grünen Tonne plus zu verbessern. Einer der häufigsten Störstoffe: gebrauchte Einwegwindeln. Wir erklären, wie Sie Einwegwindeln korrekterweise entsorgen.

Laut Bundesumweltministerium tragen ca. 95 Prozent aller Kinder in Deutschland in den ersten Lebensjahren Einwegwindeln. Ein Neugeborenes verbraucht am Tag durchschnittlich zwischen sechs und acht Windeln. In der gesamten Wickelphase kommt man so auf rund 5.000 Einwegwindeln pro Kind. Dadurch werden pro Tag bis zu zehn Millionen gebrauchte Windeln entsorgt. Zusätzlich sind in Deutschland auch ca. fünf Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen. Das sind insgesamt über 150.000 Tonnen Windeln pro Jahr, alleine in Deutschland.

Auch wenn Einwegwindeln zu großen Teilen aus Kunststoff bestehen, sollten sie keinesfalls über die Grüne Tonne plus entsorgt werden, sondern über die schwarze Restmülltonne. Hier ist es empfehlenswert, die gebrauchten Windeln nicht direkt in die Restmülltonne zu geben, sondern vorher „geruchssicher“ zu verpacken. Volle Windeln sollten im Haushalt getrennt vom restlichen Abfall in einer separaten Mülltüte und die wiederum in einem extra Mülleimer gesammelt werden – idealerweise mit Geruchsschutz (s.g. „Windeleimer“). Ist die Tüte voll, kann sie fest zugeknotet in die schwarze Restmülltonne. Weitere Infos zur Kampagne sowie Zahlen, Daten und Videos unter gtp-einfach-trennen.de.

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